Hauptinhalt

Themen vor Ort

Siebter Pflegedialog: Spannende Diskussionen zur Zukunft der Pflege im Landkreis Mittelsachsen

Eine Arbeitsgruppe sitzt im Bürgerhaus Rochlitz und diskutiert. Rechts ist die Moderatorin zu sehen, die gerade etwas auf eine Moderationskarte schreibt. © SMS

Mit der Veranstaltung am 17.01.2019 fand bereits der siebte Pflegedialog statt – dieses Mal ging es um gute Pflege im Landkreis Mittelsachsen.

Auch in Mittelsachsen war das Engagement und die Diskussionsbereitschaft der Teilnehmenden ungebrochen: Knapp 50 interessierte und engagierte Personen aus den unterschiedlichen Bereichen der Pflege im Landkreis fanden sich im Bürgerhaus Rochlitz zusammen, um ihre Wünsche, Visionen und Vorstelllungen hinsichtlich der zukünftigen Gestaltung der Pflege in Mittelsachsen auszutauschen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom zweiten Beigeordneten des Landrats in Mittelsachsen Herrn Jörg Höllmüller. In seiner Begrüßung betonte Herr Höllmüller, wie entscheidend die Vernetzung im Pflegebereich, gerade für ländlich geprägte Landkreise wie Mittelsachsen sei. Gerade für kleine und mittlere Betriebe im Pflegesektor sei Kooperation essenziell, da nicht alle benötigten Leistungen allein erbracht werden könnten. Profitieren würden davon dann auch die Leistungsempfänger, da durch die Zusammenarbeit der Pflegedienste eine lückenlose Versorgung gewährleistet werde. Explizit lobte er dabei den Weg der vernetzten Pflege, den der Freistaat geht, ebenso wie die Pflegekoordination vor Ort. Als Vorteil des Landkreises Mittelsachsen lobte Herr Höllmüller die gute Infrastruktur und Anbindung, die der Landkreis biete.

Im Anschluss an Herrn Höllmüller begrüßte auch Staatsministerin Klepsch die Anwesenden. Was müssen wir tun, damit gute Pflege sichergestellt wird? Dieser Frage solle auf den Pflegedialogen nachgegangen werden. Frau Klepsch betonte dazu: »Sie sind hier die Wichtigen«. Mit der Expertise und den Fähigkeiten der Teilnehmenden könne bereits sehr viel erreicht werden. Beeindruckt berichtete Frau Klepsch auch von den bereits vergangenen Dialogen; so stehe das Thema der Vernetzung ganz im Mittelpunkt der Diskussion und biete viel Potenzial für die Zukunft der Pflege. Die widerkehrenden Diskussionen in der Bundespolitik zeigten, dass das Thema Pflege auf der politischen Agenda weit oben stehe. Auch in Sachsen sei man sich der Bedeutung des Themas bewusst. Die Pflegedialoge seien ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten und sollen dabei helfen, Pflege auf Landes- und Kreisebene zu gestalten und zu verbessern.

Als Experte für Pflege im Landkreis Mittelsachsen berichtete anschließend Herr Jörg Lehmann, Geschäftsführer der AWO Freiberg von den Aufgaben und Herausforderungen, vor denen der Landkreis Mittelsachsen in Zukunft steht. Zentrale Anliegen seines Vortrags waren die gesellschaftliche Teilhabe und das Grundbedürfnis nach sozialem Miteinander. Beides sei gerade in ländlichen Regionen mit schwacher Infrastruktur und sinkenden Einwohnerzahlen immer schwerer zu realisieren. Hier gelte es Lösungen zu finden, um Teilhabe und Gemeinschaft auf dem Land auch in Zukunft sicherzustellen. Ein Ansatz dafür sei beispielsweise die Schaffung neuer Begegnungsstätten.

Nach dem Vortrag von Herrn Lehmann fanden die Teilnehmenden sich anschließend in vier Workshops zu den Themen »Soziales Miteinander und Vernetzung«, »gesundheitliche Infrastruktur«, »professionalisiertes Personal« und »öffentliche Infrastruktur & Wohnen« zusammen. Nachfolgend werden die Diskussionsinhalte der einzelnen Workshops vorgestellt.

 

Soziales Miteinander und Vernetzung

– regionale Netzwerkarbeit im Fokus –

Speziell für den Landkreis Mittelsachsen wurden zunächst die bestehenden Beispiele für Gute Praxis und anstehende Herausforderungen gesammelt. Lobenswert fanden die Teilnehmenden die bereits existenten Netzwerke, welche durch die Pflegekoordinatorin Frau Finck und das Pflegenetz gefördert würden. Auch wurde die Bedarfserhebung in der Region zu spezifischen Themen wie Nachbarschaftshilfe und ortsnahe Versorgung positiv gesehen. Darüber hinaus sei die Visualisierung der Angebote im Landkreis über eine Angebotskarte, welche ergänzend zur sächsischen Pflegedatenbank erstellt wurde, sehr hilfreich. Vorteilhaft seien auch die bereits bestehenden Synergien zwischen den in der Pflege tätigen Akteuren und Einrichtungen. Auch die Einbindung von Ehrenamtlichen in der Region wurde von den Teilnehmenden als gelungen angesehen – unter anderem aufgrund der professionellen Anleitung, die diese erhielten.

Eine Herausforderung wurde in der angemessenen Datenerhebung zur Pflege und zur Pflegebedürftigkeit gesehen. So seien die Zahlen in der Pflegestatistik häufig veraltet und böten keine Längsschnitterkenntnisse. Auch stelle die sich verändernde Sozialstruktur eine Herausforderung dar: Häufig würden ältere Menschen durch ihr privates Umfeld, etwa der Dorfgemeinde oder der Nachbarschaft gepflegt. Bestünden diese Strukturen nicht mehr, sei unklar wie sich die Betreuung in diesen Fällen zukünftig ausgestalte. Auch sei es schwierig, die Zielgruppe für das Thema zu sensibilisieren und möglicherweise bereits präventiv auf Angebote aufmerksam zu machen, da das Thema einer möglichen Pflegebedürftigkeit häufig tabuisiert werde. Es solle verstärkt auf Transfer gesetzt werden, indem etwa gute fachfremde Ansätze in die Pflegepraxis übernommen werden. Kritisiert wurde die häufige Förderung lediglich kurzfristiger Projekte. Diese erforderten hohen bürokratischen Aufwand, seien aber gerade aufgrund der eher kleinen Fallzahlen im ländlichen Raum weniger effizient. Allerdings könnten sie in einigen Fällen auch einen Impuls bieten, um möglicherweise langfristige Strukturen aufzubauen. Landkreisübergreifend wünschten sich die Teilnehmenden Austauschmöglichkeiten zwischen den geförderten Projekten um Synergien und Transfer zu ermöglichen.

In der Gruppe wurden folgende konkrete Ideen und Handlungsansätze diskutiert:

  • Vereinsamte Menschen durch Fachkräfte und Ehrenamtliche gezielt ansprechen und einbinden
    • Z.B. durch Kümmerer vor Ort, der Netzwerkarbeit betreibt und Personen gemeinsam mit Wohnungsgesellschaften und Vereinen (z. B. Feuerwehr) identifiziert, diese direkt anspricht und Vertrauen aufbaut. Nach der Identifikation durch den Kümmerer könnten Ehrenamtliche dann die Betreffenden regelmäßig aufsuchen.
  • Die landkreisweite Pflegekarte weiterführen und aktuell halten. Außerdem Landkreisübergreifende Notfallliste erstellen (Welche Schritte gehe ich wann?), die regional ergänzt werden kann à hierfür braucht es einen ressortübergreifenden Austausch auf Landesebene mit Verwaltung und geförderten Projekten (z. B. auch Schulprojekte und Quartiersprojekte mitdenken)
  • Junge Menschen heute schon für den Pflegeberuf begeistern und somit die Fachkräfte von morgen sichern. Dies könne durch Projekte wie »Care 4 Future« erreicht werden. Hier kooperieren allgemeinbildende Schulen, Berufsschulen, die Arbeitsagentur sowie Unternehmen aus der Gesundheits und Sozialwirtschaft um Schülern Berufe im Pflegebereich näher zu bringen.
  • Synergien vor Ort schaffen durch regionale, kleinräumige Netzwerke – diese könnten z.B. durch regelmäßig stattfindende Pflegestammtische betrieben werden.
  • Präventionsarbeit durch aufsuchende Beratung und Informationsveranstaltungen leisten. Dies könnte ebenfalls in den Aufgabenbereich des oben erwähnten Kümmerers sowie der Ehrenamtlichen fallen.
  • Kontakt mit Bürgermeistern, Dezernenten Fachbereichsleitern suchen um regionale Bedarfe in der integrierten Sozialplanung zu verankern

 

Gesundheitliche Infrastruktur

– Problemlage ärztliche Versorgung –

Schwerpunktmäßig wurden drei Themen im Workshop besprochen: Vernetzung & Zusammenarbeit, Beratung & Information sowie medizinische Versorgung. Beim ersten Thema wurde die mangelnde Vernetzung sowohl der Angebote als auch der Akteure bemängelt. Allerdings seien das Pflegenetz und die AG integrierte Sozialplanung wichtige Schritte hin zu einer wesentlichen Verbesserung der Ist-Situation. Die Vermittlung und der niedrigschwellige Zugang zu Informationen zum Thema Pflege, gerade im Notfall, waren zentrale Diskussionspunkte des zweiten Schwerpunktthemas. Gerade pflegende Angehörige im ländlichen Raum wüssten oft nicht um den Zugang zu den vorhandenen Informationen und stünden im Notfall dann vor großen Problemen.  Daher wurde in der Gruppe nach guten Beispielen der Informationsvermittlung im ländlichen Raum gesucht. Zudem wurde auch die Versorgung über rein medizinische Aspekte hinaus besprochen, etwa im Zusammenhang mit Begegnungsstätten. Im Bereich der medizinischen Versorgung wurde die Lage bei der hausärztlichen Versorgung kritisiert, besonders in Hinblick auf die Verschärfung der Situation in der Zukunft angesichts vieler schließender Praxen. Auch wurden fehlende Standards beim Entlassungsmanagement von Krankenhäusern problematisiert. Zuletzt wurden die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung diskutiert, welche Potenziale böte, bestehende Problemlagen zu verbessern, gleichzeitig aber noch vor vielen Hürden stehe - etwa rechtlicher Natur und hinsichtlich der technischen Infrastruktur.

 

  • Die Arbeit des seit 2011 bestehenden Pflegenetzes wurde gelobt. Besonders die Einteilung in Sozialregionen und die zuletzt abgeschlossenen Kooperationsverträge mit regionalen Akteuren seien sinnvolle Schritte
  • Um früher zu sensibilisieren werden Schulprojektwochen geplant Das Gesundheitsamt werde gemeinsam mit der Pflegekoordinatorin und dem Schulamt auf Schulen im Landkreis zugehen, um eine Kooperation zwischen Schule und Pflege anzustoßen. Hier gehe es um die frühe Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für das Thema und den Abbau von Vorbehalten gegenüber dem Pflegeberuf.
  • Pflegekurse für Angehörige sollen stärker beworben werden bzw. es soll ausgelotet werden, inwieweit die Teilnahme verpflichtend gemacht werden kann oder als Bedingung für bestimmte Leistungen eingeführt werden kann
  • Standards für Entlassungsmanagement werden durch das Pflegenetz Geronto-Demenz erarbeitet
  • Die Teilnahme an weiteren Modellprojekten im Bereich Digitalisierung wird mit der Pflegekoordinatorin ausgelotet
  • Der Generationenbahnhof Erlau soll weiter ausgebaut werden

 

Professionalisiertes Personal

– Personaldbindung durch bessere Arbeitsbedingungen und Aufwertung des Berufsbildes –

Im Fokus standen in diesem Workshop vor allem die beiden Themen Personalgewinnung und Personalbindung. Dabei wurde etwa über zeiteffiziente Wege zur Personalakquise diskutiert, aber auch, wie etwa Berufswechsler/innen, beispielsweise aus der Krankenpflege, erreicht werden können. Darüber hinaus wurden Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten diskutiert, insbesondere hinsichtlich von Kräften in der Pflegeassistenz.

Ein zentrales Thema bei der Personalbindung stellt die Zufriedenheit da – wie kann Zufriedenheit über einen langen Zeitraum gewährleistet werden? Besonders Aspekte wie flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Partizipation bei Entscheidungen standen dabei im Vordergrund. Gleichzeitig wurde diskutiert, wie etwa die Fluktuation in Krankenhäusern und das gegenseitige Abwerben von Personal aufgrund der Generalistik vermieden werden kann. Zuletzt wurden auch bessere Betreuungsmöglichkeiten von Auszubildenden in der Pflege debattiert.

Einig waren sich die Teilnehmenden, dass das Berufsfeld einer Aufwertung bedürfe, sowohl hinsichtlich der gesellschaftlichen Anerkennung als auch der inhaltlichen Ausgestaltung, etwa bei der technischen Ausstattung oder den Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten. Gleichzeitig wurden aber auch Schwierigkeiten bei diesen Zielen erörtert: Der alltägliche zeitliche Druck in der Arbeit erschwere es, die erforderlichen Maßnahmen zu ermitteln, aber auch die bereits bestehenden, mitunter verborgenen Möglichkeiten zu nutzen. Auch führe die Teilnahme an Weiter- oder Fortbildungsmaßnahmen zu langer Abwesenheit und erschwere so den beruflichen Alltag - zumal es zu wenige Anbieter für die Schulungen gäbe und diese oft mit entsprechend langen Anreisezeiten verbunden wären.

Es wurden aber auch Dinge erwähnt, welche im Landkreis Mittelsachsen bereits gut funktionieren.  So würden die Schülertage zur Bekanntmachung der Pflegetätigkeit bereits gut genutzt. Auch seien unbefristete Verträge für Auszubildende eine Möglichkeit, ihnen eine dauerhafte Perspektive zu bieten.

Die Arbeitsgruppe erörterte folgende knkrete Ideen und Handlungsansätze zur Verbesserung der Personalsituation:

Personalgewinnung:

  • Fragen zur Verbesserung der berufsbegleitenden Ausbildung gebündelt an SMK tragen (Lobbyarbeit)
  • Perspektiven für Azubis: Übernahme und unbefristete Verträge nach Ausbildung anbieten
  • Werbung für das Berufsfeld stärker auf digitalen Kanälen einspielen, Ausbildungsmessen nutzen. Imagepflege über Arbeitgeberbewertungsportale nutzen/Unzufriedenheiten professionell gegenkommentieren
  • Berufsberater für soziale Berufe sensibilisieren und zusätzlich selbst aktiv werden
  • Schülertage nutzen und Berufsfeld bekannt machen, hohen technischen Standard in Deutschland hervorheben

 

Personalbindung:

  • Zufriedenheit/Spaß im Job erhöhen:
    • Mitarbeiter-Feiern
    • Kinderbetreuung sicherstellen/Vereinbarkeit mit Schichtdienst
    • individualisierte Arbeitskonzepte
    • Umgang mit Belastung, Überlastung, körperlichen Einschränkungen o. ä optimieren:
      • Aufgabenrotation (z. B. administrative Aufgaben oder Wechsel zwischen stationärem, teilstationärem und ambulantem Bereich)
      • Mentoring/Ansprechperson
  • Wege der Spezialisierung und Qualifizierung eröffnen:
    • Angebote an Qualifizierung und Schulung
    • volle Vergütung bei Abwesenheit durch Schulung

 

Workshop öffentliche Infrastruktur und Wohnen

– alternative Wohnformen fördern –

Eins der zentralen Themen innerhalb dieses Workshop stellten alternative Wohnformen zu Betreuung von Pflegebedürftigen dar. Darunter werden Formen des Wohnens verstanden, die sich zwischen der ambulanten Pflege zu Hause und der stationären Pflege im Heim bewegen. Diese sind häufig stärker selbstorganisiert, wie etwa ambulant betreute Wohngruppen. Es gebe zwar bereits erste Ansätze, jedoch seien diese noch nicht sehr bekannt. Ebenso sei der gesetzliche Spielraum zu diesen Wohnformen noch sehr eingeschränkt, jedoch solle der Spielraum durch die anstehende Gesetzesnovelle in Sachsen anwachsen. Grundsätzlich sei bei dem Thema öffentliche Infrastruktur und Wohnen viel möglich – die Finanzierbarkeit sowohl der Angebote als auch der Nachfrage sei das entscheidende Kriterium bei der Gestaltung.

Mangelware im Landkreis seien Wohnungsangebote speziell für demente Personen, dies sei aber ein Thema was sowohl von Bund, Ländern und Kommunen gelöst werden müsse. Kritisiert wurde ebenfalls das langwierige Prozedere bei der Genehmigung von umfeldverbessernden Maßnahmen seitens der Krankenkassen. Auch bestehe Nachholbedarf bei der altersgerechten Gestaltung der ÖPNV-Infrastruktur wie Haltestellen, Fahrplänen und Ticketautomaten. Ein weiteres Zukunftsthema stelle die transkulturelle Pflege dar, mittelfristig werde es Bedarfe an Formaten der Betreuung geben, die sich auch an den unterschiedlichen Vorstellungen der zu pflegenden Menschen orientieren.

  • Bund: bessere Förderung von Begegnungsstätten durch finanzielle Unterstützung und geschultes Personal (Thema für Bund, Land und Kommune)
  • Bund: Empfehlungen entwickeln für die Prozessverbesserung in der Begutachtung, damit die Finanzierungsentscheidungen vor Ort weniger bürokratisch, langwierig und aufwendig erfolgen können (Anpassung der GKV-Richtlinie für die Pflegebegutachtung)
  • Bund/Land/Kommune: Reflexion und ggf. Neudefinition der Kompetenzen, über die eine Fachkraft für die Versorgung von Pflegebedürftigen verfügen muss. Zumeist nämlich braucht es vor allem einen guten Zugang zu Menschen und z. B. gar nicht so sehr detaillierte medizinische Kenntnisse. Dann könnten auch mehr Personen in der Pflege arbeiten.
  • Land: stärkere Bereitstellung von Fördermitteln für die Bereiche Wohnen und öff. Infrastruktur 
  • Land/Kommune: Wunsch nach einer Stärkung von Seniorengenossenschaften durch zusätzliche Unterstützung. In dieser Ehrenamtsstruktur können Personen im Zeiteinsatz Leistungen einbringen und sich nachher andere herausnehmen (z. B. Tausch Kuchenbacken gegen Rasenmähen o. ä.) 
  • Kommune: Erfahrungsaustausch zum Thema ambulant betreute Wohnprojekte 
  • Kommune: Einrichtung eines Seniorentickets (z. B. kostenlos ein Jahr lang nach Einzug in Räumlichkeiten einer Wohnbaugenossenschaft), Zuständigkeit an der Schnittstelle zwischen den Wohnraumanbietern und den öffentlichen Mobilitätsanbietern: Seniorenticket
  • Kommune: Einrichtung demenzfreundlicher Kommunen. Z. B. durch Schulung der Busfahrer, Polizei oder Supermarktverkäufer dazu, was sie im Fall von verwirrt erscheinenden älteren Passagieren unternehmen können. Anpassung von Prozessen, z. B. längere Grünphasen von Ampeln, längere Phase von Bearbeitungszeiten an Bankautomaten bis zum Prozessabbruch, längere Phasen für die Eingabe von IBAN-Nummern.

 

 

zurück zum Seitenanfang